Gesund durch Sonne

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Das mit Hilfe der Sonnenstrahlen gebildete Vitamin D hilft dem Körper, eine Fülle von Krankheiten abzuwehren. Da wir im dunklen Winter alle Vitamin D-Vorräte des vergangenen Jahres aufbrauchen, haben wir im März einen Vitamin D-Mangel.

Knochen, Herz und Blutzucker profitieren

Gut bekannt ist bisher bereits, dass Vitamin D und Kalzium in enger Wechselwirkung stehen. Hohe Kalziumzufuhr ohne ausreichend Vitamin D lässt den Körper eher verkalken als den Knochenaufbau voranzutreiben. Das Vitamin nimmt an der chemischen Umwandlung von Kalzium teil und ist ein wichtiger Katalysator für dessen Einbau im Knochen.

Darüber hinaus kann eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin D auch das Risiko für eine ganze Reihe chronischer Krankheiten senken. Dazu gehören kardiovaskuläre Krankheiten, Diabetes, Depression, Nierenversagen und Bluthochdruck.

Mittel gegen Winterblues

Vitamin D beeinflusst wahrscheinlich auch das Immunsystem. Es dürfte notwendig sein, um die körpereigenen Killerzellen – sogenannte T-Zellen – zu aktivieren. Erst dadurch könnten diese Krankheitserreger gezielt angreifen. Sobald sie einen möglichen Eindringling aufstöbert, produziert die T-Zelle ein Erkennungsprotein für Vitamin-D. Ist das Vitamin vorhanden, werden hunderte auf den Krankheitserreger fokussierte Zellen ausgebildet.

Wo gibt´s Vitamin D?

Aufgenommen wird Vitamin D durch wenige Nahrungsmittel – fetter Fisch, Getreide- und Milchprodukte gehören dazu, vor allem entsteht es aber bei der Einstrahlung von Sonne auf die Haut. Der UV-Anteil der Sonne ist dafür verantwortlich, weshalb Sonnencreme mit UV-Schutz die Bildung verringert. Der Körper speichert das Vitamin im Sommer und braucht es in den Wintermonaten allmählich auf. Im März erreicht es daher sein tiefstes Niveau.

Einiges spricht dafür, Vitamin D in vernünftigen Mengen zuzuführen. Eine Überdosis zusätzlicher Präparate kann allerdings einen zu hohen Kalziumspiegel und somit Verkalkung bewirken.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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